Modul erzeugen
Das Arbeiten mit Modulen gehört zu den grundlegenden Strategien zur Komplexitätsbewältigung in der (Fabrik-) Layoutplanung. Die Funktion Modul erzeugen unterstützt insbesondere dabei,
- in bestehenden Layouts als zu standardisierend erkannte Objektkonstellationen (z. B. Zellen, Standard-Arbeitsplätze) für andere Layouts und Nutzer veränderlich in der Modellbibliothek zur Verfügung zu stellen (als Vorlagen, Muster, Typen);
- Strukturen aus bestehenden Layouts zu extrahieren, um Varianten davon in neuen, separaten (Teil-)Layouts unter autarker Materialflussbetrachtung zu entwerfen (Extraktion von Sublayouts). Dies impliziert die Absicht, Teillayouts personell verteilt zu planen bzw. zu detaillieren, wobei die Modellbibliothek als Plattform zum Austausch der Geometriedaten zwischen Usern einer Organisation genutzt wird.
Module in visTABLE®
In visTABLE® wird der Begriff Modul im Zusammenhang mit der Modellbibliothek verwendet. Dort unterscheiden sich Module von Modellen darin, dass Module mehrere Modelle beinhalten. Solche Module sind in der Modellbibliothek an einem M an der unteren rechten Ecke des Vorschaubilds erkennbar. Module sind zudem die Vorstufe für das Bilden von Verschweißungen. Verschweißungen können direkt bei der Aktion Modul erzeugen mitgebildet werden oder explizit in einer Aktion des ObjektManagers.
Werden Module ins Layout gezogen, erscheinen sie dort als Gruppierung von Anordnungsobjekten:

Benutzeroberfläche

Vorgehen zum Erzeugen von Modulen
Mit der Funktion Modul erzeugen lassen sich mehrere aber auch einzelne Modelle aus einem Layout in der Modellbibliothek ablegen, z. B. wenn eine bestimmte Ausprägung von Eigenschaften eines Modells (z. B. Dimension, Farbe, Layerbelegung, Flächentyp) anderen Nutzern einfach über die Gemeinsame Bibliothek zur Verfügung gestellt werden soll. In diesem Sonderfall werden durch die Funktion Modul erzeugen keine Module, sondern modifizierte, neue Modelle in der Bilbliothek bereitgestellt.
Praxistipp
Sowohl die Layerbelegung als auch der Flächentyp der Objekte im Modul werden mit gespeichert. Beim Verwenden eines Moduls in einem anderen Layout werden diese Layer und Flächentypen automatisch erzeugt, sofern sie dort nicht vorhanden sind. So lassen sich mittels Modulen einfache Vorlagen für spezifische Layer und Flächentypen schaffen.

- Wählen Sie das Objekt oder die Objekte im Layout aus, die als Modul abgelegt werden sollen.
- Linksklick oder Tippen auf die Aktion
Modul erzeugenim dynamischen Menü öffnet den Aufgabenbereich zur Benennung des Moduls. - Geben Sie den Modulnamen ein. Dieser muss mindestens 3 Zeichen lang sein.
- Wählen Sie ggf. einen anderen Zielkatalog, in dem das Modul abgelegt werden soll.
- Entscheiden Sie mit dem Schalter
Verschweißen, ob neben dem Modul auch eine Verschweißung des Moduls im Zielkatalog abgelegt werden soll. - Schließen Sie die Aktion durch
ENTERoder Linksklick bzw. Tippen auf die SchaltflächeModul erzeugenab.
Durch Ändern der Auswahl im Layoutbereich können Sie die Aktion abbrechen.
Hinweis
Module können nicht aus CAD- und IFC-Hintergrundobjekten gebildet werden. Das Modul wird ohne diese Objekte in der Bibliothek abgelegt, sofern sie zusammen mit anderen Objekten zur Modulbildung selektiert wurden. Bemaßungen werden im Modul aufgenommen, können jedoch nicht mit verschweißt werden.
Organisation der Modulablage
Alle Module werden default im visTABLE®Anwenderkatalog Ablage in der Eigenen Bibliothek gespeichert. Zur Orientierung werden den Modulen automatisch Suchbegriffe hinzugefügt:
- Speicherdatum und -zeit,
- Name des Quell-Layouts (
*.vtlx), - die Zeichenkette
Modulund - der Nutzername (Anmeldename bei Windows).
Sollen die Module allen Anwendern verfügbar sein, sollten sie in einen gemeinsam nutzbaren Katalog verschoben werden. Auch ein Export oder ein Verschieben der Module in andere Anwenderkataloge ist möglich. Dafür sowie für die gesamte Organisation der eigenen und gemeinsamen Modellbibliothek steht der visTABLE®ObjektManager zur Verfügung.