Ersetzen

Die Funktion erlaubt den automatisierten Austausch von Objekten im Layout durch Modelle oder Module aus der Modellbibliothek, wobei die im Layout definierten Eigenschaften des Originals regelbasiert auf das Ersatzobjekt übertragen werden.

Dies entspricht der in der Planungspraxis häufigen Aufgabe, ein Layoutobjekt oder eine Gruppe von Objekten zu entfernen, um an dieser Stelle etwas Neues zu platzieren, z. B. im Rahmen einer Ersatzinvestition. Sollen dagegen vorhandene Objekte entfernt werden, um sie an anderer Stelle im Layout zu platzieren, ist die Planungsfunktion Anordnungsoptimierung das Mittel der Wahl.

Ersetzen

Benutzeroberfläche

Die Steuerung des Ersetzens erfolgt im Aufgaben- und Werkzeugbereich. Die Gestaltung der Benutzeroberfläche ist der Modellbibliothek sehr ähnlich, da beim Ersetzen prinzipiell die gleiche Aufgabe entsteht: Auswählen eines Ersatzobjekts aus einer Liste der Modelle und Module, die in der Modellbibliothek enthalten sind.

Ersetzen

Vorgehen

  1. Wählen Sie ein oder mehrere Objekte oder Gruppen aus. Ersetzen wird im dynamischen Menü zugänglich.
  2. Linksklick oder Tippen auf die Funktion öffnet den Aufgabenbereich Ersetzen rechts zur Auswahl des Ersatzobjekts. Dies funktioniert nach demselben Muster, wie in der Modellbibliothek:
    • Wenn Sie den Namen des Ersatzobjekts oder einen Suchbegriff dazu kennen, tippen Sie ihn in das Suchfeld und markieren Sie das gewünschte Ersatzobjekt in der Ergebnisliste.
    • Wenn Sie den Katalog des Ersatzobjekts kennen, wählen Sie den Katalog aus der Katalogübersicht oder der Liste der letzten Kataloge und markieren Sie dort das gewünschte Ersatzobjekt.
  3. Am unteren Ende des Aufgabenbereichs ist nun die Schaltfläche Ersetzen verfügbar, mit welcher Sie die Aktion vollenden.

Ändern Sie die Auswahl (z. B. Klick ins Leere) oder nutzen Sie den Zurück-Pfeil oben in der Navigation , um das Ersetzen vor Schritt (3) abzubrechen.

Objektauswahl

Sie können die Auswahl der Objekte auch mit Hilfe der Funktion Explorer/Suche vornehmen. Dies empfiehlt sich, wenn die zu ersetzenden Objekte ähnliche Namen, gleiche Layer oder Flächentypen haben oder eine interaktive Auswahl über das Layout erschwert ist (z. B. bei Layersperre oder Überlappungen).

Sonderfälle beim Ersetzen

Auf den ersten Blick ist das Ersetzen eine sehr einfache Funktion. Das Ersetzen arbeitet jedoch auch für Gruppen mit und ohne Materialflussanbindung, erlaubt das Austauschen mehrerer Objekte in einem Zug und den Ersatz durch Module. Bei diesen Aktionen entstehen z. T. komplizierte Situationen, die wie folgt (ggf. in Kombination) behandelt werden.

Mehrere Objekte/Gruppen in einem Zug ersetzen

Sind mehrere Objekte in der Auswahl, wird jedes einzelne Objekt der Auswahl durch das gewählte Ersatzobjekt ausgetauscht. Ist die Auswahl gemischt aus Gruppen und Objekten, gilt die Gruppe beim Ersetzen als ein Objekt. Sind Flussobjekte in der Auswahl, wird die Ressourcenzuordnung in allen betroffenen Warenströmen automatisch angepasst.

Anwendungsbeispiele:

  • Der Maschinenpark wird vereinheitlicht. An den Stellen, wo bislang unterschiedliche Bearbeitungsmaschinen (z. T. gruppiert mit Nebenarbeitsplätzen) standen, soll nun jeweils ein einheitlicher Typ Bearbeitungszentrum platziert werden. Durch Nutzung von Ersetzen für alle Maschinengruppen entstehen an deren bisherigen Positionen die neuen Bearbeitungszentren.
  • Ein Teil des Staplerfuhrparks wird bei Leasingende ersetzt. Durch Anwendung von Ersetzen auf das Suchergebnis für “Stapler Typ X” werden alle betroffenen Stapler überall im Layout durch den neuen Typ ersetzt.


Ersatz durch Modul(e)

Wird als Ersatzobjekt ein Modul aus der Modellbibliothek gewählt, entsteht an der Position des Originals im Layout eine Gruppe, wobei die Eigenschaften der Gruppenmitglieder durch das Modul bestimmt sind. Zudem muss eine ggf. vorhandene Einbindung des Originals im Materialfluss behandelt werden. Dazu wird mit dem Ersetzen ein zusätzliches Blocklayout-Objekt Fläche um die entstehende Gruppe erzeugt, welche in allen betroffenen Warenströmen als Ressource zugewiesen wird und im Layout die Anknüpfungspunkte für Quelle bzw. Senke bereitstellt. Dieses Blocklayout-Objekt erhält die Eigenschaften des Originals bzgl. Name, Drehwinkel, Position, Layer- und Flächentypzuweisung sowie die eigenen Attribute.

Anwendungsbeispiele:

  • Ein Blocklayout-Objekt (z. B. Fläche) soll durch ein in einem Detail-Layout-Dokument erzeugtes Modul der fertig ausgestalteten Fertigungsinsel ersetzt werden.
  • Die Stahl-Stützenkonstruktion der Montagehalle wird im Zuge des Umbaus zum Reinraum eingehaust. Jede Stütze erhält dazu eine rechteckige Ummantelung. Stütze und Mantel werden samt Anbauteilen (Verteilerkasten, Feuerlöscher, etc.) als Modul definiert. Durch Nutzung von Ersetzen für alle Stahlstützen entstehen an allen Stützenpositionen nun Gruppen, welche die Stützen samt Mantel und Anbauteilen beinhalten. Im Anschluss können Verteilerkästen und Installation pro Stütze individuell angepasst werden.


Ersatz durch Blocklayout-Objekte

Wird als Ersatzobjekt ein Blocklayout-Objekt (z. B. FlächeoderPolygon`) aus der Modellbibliothek gewählt, definieren die Maße des Originals die Bounding Box für das Ersatzobjekt (d. h. dieses wird auf die Originalmaße skaliert in x-, y- und z-Richtung). Das Ersatzobjekt erhält die Eigenschaften des Originals bzgl. Name, Drehwinkel, Position, Layer- und Flächentypzuweisung sowie die eigenen Attribute. Farbe und Transparenz werden automatisch gesetzt.

Anwendungsbeispiele:

  • Eine Maschinengruppe soll umgebaut werden und ist für den Umbauzeitraum nicht verfügbar. Zur Kennzeichnung dieser Situation für andere Anwender wird die Gruppe aus dem Layout entfernt und an diese Stelle ein Platzhalter gesetzt, der den Umbauzustand visualisiert. Ersetzen der Maschinengruppe (diese muss als Gruppe definiert sein) führt auf einen grauen, transparenten Ersatzkörper in den Abmaßen der Maschinengruppe, der bspw. mit dem Namen “Umbau bis 21.5.2021” gekennzeichnet wird.
  • Für eine Werksstrukturplanung sind alle im Ist-Layout vorhandenen Objekte zu Funktionseinheiten zu gruppieren. Für jede Funktionseinheit ist ein Blocklayout-Objekt zu generieren, um damit eine Anordnungsoptimierung durchzuführen. Nach Bilden der Gruppen kann Ersetzen auf alle Gruppen gleichzeitig angewendet werden, als Ersatzobjekt wird Fläche 1 genutzt. So entsteht in einem Zug das gewünschte Blocklayout.


siehe auch:

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